Migration hat es immer schon gegeben. Sie prägt unsere Gesellschaft und unseren Alltag. Was bedeutet es für Dich persönlich, in einem Einwanderungsland zu leben? Was macht Deutschland für Dich zum #Meinwanderungsland?

Im Rahmen des bundesweiten Outreach-Projekts „Gemeinsam unterwegs?
Geschichte(n) der Migrationsgesellschaft“ hat DOMiD (Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland) gezeigt, welche Formen der historisch-politischen Bildungsarbeit möglich werden, wenn ein Museum auf die Straße geht und den Dialog über unser Meinwanderungsland sucht.

Mit unserer interaktiven Ausstellungs- und Erzählplattform waren wir 2018/19 für 92 Tage unterwegs. Wir tourten durch alle 16 Bundesländer, um auf öffentlichen Plätzen Einblicke in unsere Sammlung zu geben. Dabei boten wir auch eine Plattform für Dialog, Workshops, Stadtrundgänge, Lesungen und anderen Events.

2020 wollten wir weitere Städte in ganz Deutschland besuchen. Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 war dies jedoch nicht möglich. Die wichtigen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie hielten uns jedoch nicht davon ab weiterhin aktiv zu sein. Gemeinsam mit Kooperationspartnern realisierte das #Meinwanderungsland-Team alternative Veranstaltungs- und Vermittlungsformate und baute die digitalen Aktivitäten des Projekts weiter aus.

Zudem haben wir von 2018 bis 2020 auf unserer bundesweiten Städte-Tour sowie über unsere digitalen Kanäle zahlreiche Geschichten über Migration gesammelt und geteilt. Alle gesammelten Geschichten, Videos und Fotos findet ihr unter Geschichte(n), auf unserem Blog und in den sozialen Netzwerken unter dem Hashtag #Meinwanderungsland.

„Jede Geschichte zählt ist dabei das Mott, das Wertschätzung für die verschiedenen Erfahrungen und Ansichten ausdrückt und auch Kritik und Rassismuserfahrungen Raum gibt.