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Stuttgarter Geschichten der Mehrsprachigkeit – Podiumsgespräch

13. März, 19:30

Mehrsprachigkeit hat Konjunktur – unter anderem als bildungspolitisches Konzept. Die EU fordert ihre Mitgliedstaaten auf, das Lernen von mehreren Sprachen zu fördern. In Baden-Württemberg werden Englisch und Französisch inzwischen bereits in der Grundschule unterrichtet. Dabei wird oft vergessen, dass mehrsprachige Bildung in Stuttgart nichts Neues ist, sondern bereits eine lange Geschichte hat. Seit mindestens 40 Jahren setzen sich Migrant*innen für mehrsprachige Bildung junger Stuttgarter*innen ein und organisieren entsprechende Schulen.

Dennoch scheinen Englisch- und Französischunterricht an Schulen anders bewertet zu werden als der Unterricht in Türkisch, Mongolisch oder Arabisch. War das schon immer so? Warum kennen wir diese migrantische Bildungsgeschichte in Stuttgart kaum? Wer erinnert sich? Und kann die offizielle Bildungspolitik an diese Erfahrungen anknüpfen? Es diskutieren Pädagog*innen und Akteur*innen der Bildungspolitik aus den 1980er Jahren und heute.

Es diskutieren:
Dolgor Guntsetseg, Verein der Mongolischen Akademiker Baden- Württemberg
Anna Picardi, ehemalige Lehrerin und Beraterin
Dieter Thoma , mazem – Mannheimer Zentrum für Empirische Mehrsprachigkeit
Gari Pavkovic, Integrationsbeauftragter Landeshauptstadt Stuttgart

Moderation: Sara Alterio, Forum der Kulturen Stuttgart e. V.

Der Eintritt ist frei.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen von HEIMAT – Internationale Wochen gegen Rassismus Stuttgart (11.– 24. März 2019) statt. Diese sind Teil bundesweiter Aktionswochen, die rund um den 21. März, den Internationalen UN-Gedenktag gegen Rassismus, veranstaltet werden.

Details

Datum:
13. März
Zeit:
19:30

Veranstaltungsort

Stadtpalais – Museum für Stuttgart
Konrad-Adenauer-Straße 2, Stuttgart + Google Karte
Website:
http://www.stadtpalais-stuttgart.de/