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29.05.-26.06.2020: „Die Angehörigen“_ Eine Online-Fotoausstellung

29. Mai, 0:00 - 26. Juni, 0:00

In Deutschland werden jährlich zahlreiche Menschen Opfer rassistischer Gewalttaten. Das Ausstellungs- und Buchprojekt „Die Angehörigen“ porträtiert Menschen, die mit dem Verlust ihrer Familienmitglieder oder Freunde durch rassistische Gewalt leben und durch die mangelnde Aufklärung dieser Morde zusätzlich leiden müssen.
Mit der Ausstellung entsteht in den digitalen Räumlichkeiten des Schauspiel Köln ein temporärer, dezentraler Gedenkort, der vom Kampf der Hinterbliebenen um Anerkennung ihrer Opfer und gegen das Vergessen erzählt.

„Die Angehörigen“ wurde realisiert von dem Fotografen Jasper Kettner, in Zusammenarbeit mit İbrahim Arslan, errinnerungspolitischer Aktivist und Überlebender des rassistischen Brandanschlags in Mölln 1992.

Eröffnet wird die Ausstellung am 29.05. Von 18 bis 20 Uhr werden Jasper Kettner und İbrahim Arslan im digitalen Raum für Gespräche zur Verfügung stehen. Ort: tba.

Außerdem wird es in den Wochen der Ausstellung Redebeiträge von Angehörigen geben, die in der Ausstellung porträtiert sind, darunter: Candan Özer (Witwe des 2017 verstorbenen Atilla Özer, der bei dem Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstr. verletzt wurde) und Mouctar Bah (Freund des 2005 in einer Zelle des Polizeireviers Dessau-Roßlau ermordeten Oury Jallohs).

Die Ausstellung wird im Rahmen von #Meinwanderungsland, einem Projekt von DOMiD (Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland), in Kooperation mit dem Schauspiel Köln und dem bundesweiten Aktionsbündnis Tribunal ‚NSU-Komplex-auflösen‘ gezeigt.

#Meinwanderungsland im digitalen Raum

Details

Beginn:
29. Mai, 0:00
Ende:
26. Juni, 0:00
Website:
https://www.schauspiel.koeln/die-angehoerigen

Veranstalter

DOMiD e.V.
Schauspiel Köln
NSU Tribunal